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Großhandel

Große Mengen garantieren kleine Preise. Ob Lebensmittel, Unterhaltungselektronik oder Pflegeprodukte – Jeder Einzelhändler weiß, dass die Kundschaft bewusst nach niedrigen Preisen Ausschau hält. Um diese zu garantieren, ist man deshalb gut beraten, Produkte in großen Mengen zu ordern. Dieses kann man am besten über den Großhandel. Neben den Großmärkten, die per Katalog oder Prospekt für sich werben, erfreuen sich Angebote aus dem Internet immer größerer Beliebtheit.
 
Neben den direkten Internetseiten der Firmen und Hersteller setzt der Großhandel mittlerweile auch auf gezielte Angebote in Onlineportalen wie melango.de. Hier präsentiert sich der Großhandel nicht durch Firmenwerbung, sondern überzeugt mit Topsellern und dem Abverkauf großer Produktmengen.
 
Zusätzlicher Vorteil dieser Internetangebote ist nicht nur, dass man direkt per Mail Rückfragen zum interessanten Artikel stellen kann, sondern auch die Tatsache, dass nützliche Geschäftskontakte zwischen Großhandel und Wiederverkäufern entstehen. Die Nutzung der Onlineshops (B2B Marktplatz) wie melango.de garantiert also nicht nur aktuelle Ware zu günstigen Preisen, sondern sichert auch den direkten Kontakt zum Großhandel.
 
Letzteres ist vor allem dann wichtig, wenn schnell und individuell auf Kundenwünsche reagiert werden muss. Per Telefon oder via Email lassen sich schnell und unproblematisch Absprachen treffen. Der Blick ins Internet bringt also Vorteile, die sich nicht nur für den Einzelhändler lohnen, sondern insbesondere für den zufriedenen Kunden.
 
Jeder Marktteilnehmer, der keine selbstgefertigten Waren anbietet, sondern Waren einkauft, um sie dann weiterzuverkaufen, bezieht sein Sortiment meistens von Großhändlern. Aber nicht nur Markthändler von Wochen- oder sonstigen Märkten, sondern auch gewerbliche Verwender, wie beispielsweise Behörden oder Bildungsstätten, nutzen diese Angebote genauso wie Institutionen (Vereine oder Kantinen etc.).
 
Ein Großhandelsbetrieb oder auch eine Großhandelsunternehmung ist, ist im institutionellen Sinn ein Unternehmen, das seine Waren in größeren Mengen an das Gastgewerbe oder Betriebe des Handwerks, Unternehmen des Einzelhandels und andere industrielle oder auch gewerbliche Betriebe verkauft. Sie sind prinzipiell als „Zwischenstufe“ im Vertrieb zu betrachten.
 
Der Vorteil daran ist, dass es beispielsweise für einen Hersteller von Kleidungsstücken ein geringeres Risiko mit sich bringt, wenn er seine produzierte Ware in kleineren Mengen an die Großhändler abgibt. Diese verkaufen die erhaltenen Waren in noch geringen Mengen an Einzelhändler, welcher dann die Ware schlussendlich als Einzelstück dem Kunden zum Kauf anbietet. Dadurch werden nicht nur die Distributionskosten (Kosten, die von der Produktion bis zum Endabnehmer entstehen, wie Bestandskosten, Lager- oder Transportkosten) geteilt, sondern auch die Markterschließung und die Finanzierung erleichtert.
 
Der Großhandel übernimmt dadurch die sogenannte „Lagerfunktion“. Immer dann, wenn es zeitliche Differenzen zwischen der Herstellung von Gütern und ihrer Verwendung gibt, sorgt ein Großhandelsunternehmen für ein fortlaufendes Angebot im Einzelhandel, weil er die Waren gelagert hat – der Bedarf der Kunden kann also jederzeit gedeckt werden.
 
Das Sortimentsangebot der Großhändler ist umfangreich und vielseitig. Da er generell in großen Mengen ankauft, hat er so die Möglichkeit, die Ware an die Unterhändler oder andere Großhändler (regional) abzugeben. Entscheidend ist die so zustande kommende Warenvielfalt, die allerdings nur Wiederverkäufern zugängig ist. Es gibt auch Großhändler, die sich auf den Einkauf von Sonder- oder Restposten spezialisiert haben. Insofern schafft er sich, schon beim Einkauf seiner Waren, ein Sortiment, das für seine Kunden von Interesse ist.
 
Wiederverkäufer haben nicht die Möglichkeit, so schnell auf die wechselnde Nachfrage der Kundschaft zu reagieren und nehmen daher den Weg über einen Großhandel, als rentablere Alternative an. Alles andere würde für den Einzelhandel oder Wiederverkaufenden zu vielen Schwierigkeiten führen, insbesondere aber für Probleme logistischer Natur sorgen.
 
Entscheidend für den am Ende dieser Verkaufskette stehenden Kunden sind die Preise, die er bezahlen muss. Der Kunde an sich achtet auf Angebote und vergleicht Preise, um das für ihn Günstigste zu finden. Ein Wiederverkäufer, der zum Beispiel elektronische Geräte wie Flachbildschirme oder Telefone (wenn er diese in einer Menge von 10 oder 20 Stück vom Großhandel ankauft) erwirbt, hat später die Möglichkeit, diese günstiger an seine Kunden abgeben zu können. Bezieht er dagegen seine Waren direkt vom Hersteller, wären unter anderem die Kosten für den Transport und die Abwicklungsgebühren hinzuzurechnen, was sich wiederum auf den Endpreis des Kunden gegenüber niederschlägt.
 
Das Besondere bei Rest- oder Sonderposten ist, dass dieser Markt bei Kunden immer beliebter wird - das wechselnde Angebot dennoch in häufig ausreichenden Mengen beschaffen werden kann, um den Ansprüchen der Endverbraucher gerecht werden zu können. Ebenso ist zu bedenken, dass aufgrund von Lagerzeiten bei solchen Produkten, die eventuell auch gewartet werden müssen, dieses vom Großhandel übernommen wird.
 
Was ein zusätzliches Zeichen ist, dass die Qualität dieser Produkte, auch wenn es sich dabei um Restposten handelt, nicht zwangsläufig minderwertig ist. Mehr noch – das spricht, durch die Zusammenarbeit mit manchen Herstellern, die Sonderposten anbieten, für eine gute Qualität beim Großhändler, wovon letztendlich der Kunde durch geringere Preise profitiert.
 
Je besser die Ware (mit dennoch günstigen Preisen) - umso mehr Kunden kaufen das Produkt, umso mehr Wiederverkäufer werden Nachschub vom Großhandel fordern. Das Wechselspiel von Preis und Nachfrage, das Produkt das keine Qualitätsmängel aufweist, ist für den Endverbraucher von Bedeutung – er ist derjenige, der den Einzelhandel oder die Gastronomie am Leben hält, auf diese Kaufbereitschaft der Kunden kommt es an.
 
Wenn man sich aber bei manchen Produkten oder auch Saisonartikeln nicht sicher ist, ob man sie weiter verkaufen kann, so verbirgt sich bei einem Bezug der Waren vom Großhändler für einen Wiederverkäufer, kaum ein finanzielles Risiko. Da er selbst die Menge bestimmen kann, vor allem auch in Bezug auf technische Erweiterungen oder neue Produkte. Er ist nicht auf die zusätzlich mit Kosten verbundene Lagerfähigkeit angewiesen, weil ihm schließlich genau für diesen Zweck als auch ebenso in beratender Funktion, der Großhandel zur Verfügung steht. Ein besonderer Aspekt ist die beratende Funktion dem Kunden gegenüber, wenn er etwas Bestimmtes für sein Sortiment sucht.
 
In diesem Fall können Verbindungen zwischen Herstellern und Wiederverkäufern über eben jenen Großhandel zustande kommen. Die besagte Zwischenstation auf dem Weg vom Hersteller zum Endverbraucher spielt, auch bei individuellen Fragen des Gewerbetreibenden, eine entscheidende Rolle zur Zufriedenheit der Endverbraucher.

Alle Wiederverkäufer, egal ob im Einzelhandel tätig oder auf einem Wochenmarkt mit Stand (in manchen Fällen sogar andere Großhändler) – der Weg über einen auf seinem Gebiet spezialisierten Großhändler ist unumgänglich, wenn man seinen Kunden bei zuverlässiger Qualität (selbst Rest-oder Sonderposten betreffend) noch möglichst günstige Preise bieten will. Gewerbetreibende können auf dem Business-to-Business Marktplatz - melango.de - Angebote einfach finden, einstellen und verkaufen.