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Sonderposten und Restposten vom Großhandel
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Paletten- und Postenware
Die Menge macht’s: Sonderposten, B-Ware, Auslaufartikel – Wenn Großhändler die Lager räumen, um neue Ware ordern zu können, ist ein schneller Abverkauf der eigenen Warenbestände gefragt. Aus diesem Grund werden immer öfter Produkte gleich als Palettenware auf den Markt gegeben.
Die Vorteile der Palettenware liegen für den Großhändler auf der Hand. Durch den Verkauf von großen Mengen auf der Palette spart man Zeit, weil beispielsweise bei Kleinteilen das Umsortieren und Neueinpacken entfällt. Zudem lässt sich Palettenware oft viel preiswerter nach dem verkauf verschicken.
Für den Einzelhändler spielt beim Kauf der Preis die entscheidende Rolle. Palettenware ist aufgrund der großen Stückzahl eines Artikels und den günstigen Versandkosten fast immer wesentlich preiswerter als die Bestellung kleiner Margen. Um die Preisersparnis wissen auch mittlerweile die Endkunden. Sie steuern Produkte, die in großen Mengen auf Paletten präsentiert werden, gezielt an. Das wiederum erspart ein Aus- und Umpacken oder teuren Lagerplatz.
Palettenware ist für den Einzelhändler aber nicht nur über den Hersteller auf dem herkömmlichen Weg zu beziehen. Viele Großhändler und Hersteller bieten ihre Artikel bereits im Internet in Onlineshops und auf B2B Marktplätzen wie melango.de an. Auch hier sparen Käufer und Verkäufer kostbare Zeit, die sie beispielsweise für die Herstellung teuer Broschüren oder beim Blättern in Katalogen vergeuden würden. Palettenware lohnt sich also – nicht nur des Preises wegen.
Die wichtigsten Fakten zu Paletten- und Postenware
Im Laufe der letzten Jahre erfreute sich die günstige Paletten - und Postenware steigender Beliebtheit. Unter Posten - sowie Palettenware werden im Allgemeinen größere Mengen an Restposten verstanden, die für gewöhnlich auf Paletten ersteigert oder gekauft werden können. Die Ware stammt in der Regel aus den Überhängen vom Großhändler sowie diversen Retouren und Restbeständen oder auch aus Rückläufern, die kleine Defekte aufweisen können.
Solche Produkte gehören zumeist nicht zum festen Sortiment und werden aus diesem Grund auch nicht auf Vorrat gehalten. Durch die Preisreduktion soll ein schneller Abverkauf jener Postenware gefördert werden. Die Produkte werden oft nur zu begrenzten Zeiten angeboten und verkauft, so dass man sich bereits im Voraus darüber informieren sollte, zu welchem Zeitpunkt der Verkauf stattfindet. Unter der Palettenware findet man von Elektronik - Artikeln bis hin zu simplen Schreibutensilien eigentlich alles.
Sollte Interesse an jener Art der Ware bestehen, müssen einige Punkte beachtet werden, damit kein allzu hoher Betrag für die verminderte Qualität gezahlt wird. Von großer Wichtigkeit ist hierbei vor allem die Herkunft des Artikels, über die sich der potentielle Käufer möglichst im Voraus erkundigen sollte. Es kann nämlich je nach Produkt ein erheblicher Unterschied sein, ob die Postware beispielsweise aus Lieferungen mit Verpackungsschäden stammt.
Artikel aus Glas oder dem elektronischen Bereich sowie flüssige Lebensmittel haben dann eventuell erhebliche Schäden davongetragen, welche die Ware sogar unbrauchbar machen können. Sollte es sich allerdings um Produkte aus Stoff handeln, kann es sein, dass diese lediglich eine leichte Verschmutzung aufweisen oder gar unversehrt und somit noch von unverminderter Qualität sind.
Der potentielle Käufer von Palettenware beim Großhandel und bei Sonderposten, sollte also möglichst genau wissen, ob es sich um Garantie - Rückläufer, defekte Produkte, Artikel mit Verpackungsschäden oder B - Ware handelt. A - Ware oder Importware sowie Großmengen von herkömmlicher Qualität, werden nur dann als Palettenware angeboten, wenn sie in großen Mengen abverkauft werden sollen. Hierin besteht auch der Vorteil für die Käufer.
Durch die große Stückzahl lässt sich nämlich ein relativ günstiger Preis erzielen, was eine beachtliche Ersparnis darstellen kann. Zurzeit ist auch eine äußerst günstige Ware aus Insolvenzen oder Konkursmasse erhältlich. Jene Produkte erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit, so dass ihr Anteil unter der Paletten - und Postenware so hoch wie schon lange nicht mehr ist. Auf diese Weise lassen sich außerdem Schreibwaren und Büroartikel besonders billig ersteigern.
Die preiswerteste Variante der Palettenware ist die Mischpalette. Der Nachteil hierbei ist jedoch, dass der Käufer nicht weiß, welche Produkte sich in jener Palette befinden. Für Wiederverkäufer ist allerdings die Textilbranche von großem Interesse, da dort verschiedene Kleidungsstücke in diversen Farben und Größen angeboten werden, die sich oftmals für den weiteren Verkauf bestens eignen. Es besteht jedoch auch ein gewisses Restrisiko, dass der Käufer hinterher auf seinen Waren sitzen bleibt, da er nicht genügend Abnehmer findet. Hier sollte also abgewogen werden, ob sich der günstige Preis für jenes Risiko lohnt.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass man als Wiederverkäufer immer darauf achten sollte, dass einem die Herkunft der Palettenware bekannt ist, so dass kein Produkt ersteigert wird, womit man im Nachhinein nichts anzufangen weiß. Oftmals ist es insgesamt gesehen günstiger, wenn man einen höheren Geldbetrag bezahlt und im Gegenzug dafür eine qualitativ hochwertigere Ware erhält, die einen Absatz findet und sich auch verkaufen lässt. Es ist außerdem darauf zu achten, dass man die ersteigerte Menge der Paletten - und Postenware vom Großhändler auch tatsächlich benötigt wird.
Werden jene Aspekte allerdings berücksichtigt, kann man beim Kauf der Produkte vom Restposten nicht mehr viel falsch machen. In jedem Fall eignet sich diese Art der Ware äußerst gut für zahlreiche Wiederverkäufer, welche ihre Artikel zum weiteren Verkauf möglichst preiswert erwerben wollen.
