Warenkorbübersicht

Im Warenkorb befinden sich keine Produkte.

Mitglieder - Login

Sie sind nicht eingeloggt




Neu hier?
 


Sonderposten

Besondere Produkte zu besonderen Preisen. Ob Produktionsüberschuss, B-Ware oder Restposten – Die Gründe, qualitativ hochwertige Produkte als Sonderposten zu deklarieren, sind vielfältig. Werbewirksam ist die Bezeichnung allemal, lockt sie durch gezielte Reklame die Kunden gleich scharenweise ins eigene Geschäft. Auch Endverbraucher wissen heute, dass der Sonderposten nicht gleich ein minderwertiges Produkt ist. Oft handelt es sich um Artikel, deren Nachfrage in einer bestimmten Region gesättigt ist. Auch Konkurswaren oder Produkte mit leichten, aber hinnehmbaren Mängeln finden sich unter der Bezeichnung Sonderposten. Das sagt aber nichts über die Qualität der Waren aus.
 
Für den Einzelhändler oder gewerblichen Wiederverkäufer stellt sich jedoch meistens die Frage, wie oder wo er gute Sonderposten finden kann. Bei der Beantwortung dieser Frage geht kein Weg um das Internet herum. Hier tummeln sich geradezu Anbieter wie Großhandel oder Hersteller, die große Artikelmengen auf einen Schlag verkaufen wollen. Das ist die ideale Chance für den gewinnorientierten Gewerbetreibenden. Onlineportale wie Melango.de avancieren so mittlerweile zu beliebten Anlaufadressen sowohl für Händler als auch für potentielle Käufer. Bei der Suche im übersichtlichen, nach Artikelgruppen sortierten Onlineshop wird man schnell fündig und kann direkt mit dem Großhandel oder Hersteller in Verbindung treten. So gestaltet sich die Suche nach Sonderposten mehr als einfach und ausgesprochen zeitsparend.
 
Sonderposten sind Handelswaren, die unter besonderen Bedingungen oder zu speziellen Konditionen vom Einzel- beziehungsweise Großhandel angeboten werden. Als verwandte Begriffe finden sich auch Postenware oder Restposten. Bei Restposten handelt es sich allerdings um auslaufende Waren beziehungsweise Modelle, die aus dem Sortiment genommen werden müssen. Ein typisches Beispiel für Restposten sind Mode-Kollektionen, die jahreszeitlich bedingt an Aktualität verlieren und deshalb zu reduzierten Preisen feil geboten werden.
 
Um die Bilanz sowie die Liquidität nicht unnötig zu belasten, verkaufen Einzelhändler zuweilen die Restposten an so genannte Wiederverkäufer. „Zweitverwerter“ von Sonderposten sind zunehmend auch zahlreiche Online-Shops, die zum einen Waren an ihre Kundschaft verkaufen und zum anderen auf Nachschub angewiesen sind. Grundsätzlich kann alles zum Sonderposten werden vom Möbel über Textilien/Bekleidung bis hin zu Lebensmitteln. Ausstellungsstücke von Möbelmesssen beispielsweise stehen in kleineren Mengen zu deutlich reduzierten Preisen zur Verfügung. Zwar ist die Ausstellungsdauer in der Regel relativ kurz. Aber bei Messen ist die Beanspruchung der ausgestellten Möbel sehr hoch. So kann ein Verkauf nur zu deutlich niedrigerem Preis erfolgen.
 
Textilien und Bekleidungsstücke, die als Warenretouren an die Händler zurück gesandt wurden, können zu verbilligten Sonderposten degradieren. Auch Markenware, die eventuell aufgrund der Farbe keinen Anklang bei der Kundschaft findet, ansonsten aber nicht beanstandet wird, kann zum Sonderposten oder Restposten werden. Mangelware oder B-Ware, die vergünstigt abgesetzt werden soll, muss deutlich als schadhaft gekennzeichnet sein. Aber auch sie gilt als Sonderposten und wird in der Regel zu einem deutlich reduzierten Preis angeboten.
 
Sanitäre Markenprodukte bekannter Hersteller stehen selbst mit kleineren Fehlern hoch im Kurs. Badmöbel mit Lotuseffekt beispielsweise mit nur geringfügigen Kratzern oder sonstigen kaum sichtbaren Makeln, finden als Sonderposten vielfach dankbare Abnehmer. Restposten und Sonderposten rekrutieren sich des weiteren aus Überschussbeständen, Insolvenzverfahren oder Restbestände, die als Sonderangebote oder Schnäppchen immer häufiger auch über die virtuelle Theke gehen. Wiederverkäufer bieten zunehmend ihre Sonderposten über Internet-Auktionshäuser an. Hier werden insbesondere Kunden angesprochen, die neben der Suche nach Schnäppchen auch den Nervenkitzel beim Ersteigern genießen.
 
Lebensmittel Discounter setzen seit längerem auf den Verkauf von Sonderposten, um Kunden aus allen Schichten anzulocken. Inzwischen bieten sie alle längst nicht mehr nur „no name Produkte“ an, sondern zunehmend Markenwaren zu deutlich günstigeren Preisen als gewohnt. Die namhaften Lebensmittel weisen entweder eine (etwas) kürzere Mindesthaltbarkeit auf als in renommierten Lebensmittelketten üblich oder es handelt sich um schwer verkäufliche Überschüsse (z.B. bestimmte Geschmacksrichtungen, die nicht gut laufen). Sonderposten sind für gewöhnlich vom Umtausch ausgenommen und können meistens nicht nachbestellt werden. Verkauft wird nur solange der Vorrat reicht, unter dem Motto: Wer zuerst kommt, der spart zuerst.
 
Restpostenhändler kurbeln den Verkauf dieser preisgünstigen Waren mit Begriffen wie „spottbillig“, „unglaublich günstig“ oder „billige Preise“ an. Werbe- und Kaufdruck erzeugen Sonderpostenvertreiber auch mit der begrenzten Dauer des Angebotes. Typische Werbebotschaften sind zum Beispiel „nur heute/diese Woche“, "Zugreifen so lange der Vorrat reicht" oder „Jetzt Messe Woche“. Besonders begehrt sind bei Schnäppchenjägern jene Sonderposten, die von renommierten Herstellern stammen und als Markenware zu attraktiven Preisen bei Discountern offeriert werden.
 
Großhändler, die hohe Warenmengen bevorraten können, legen damit schon die Grundlagen für Sonderangebote und Sonderposten. Der Großhandel ist in der Lage bedeutende Mengen einer Warengruppe zu erwerben und entlastet durch gezielte Käufe die Hersteller. Diese können alte Bestände günstig abgeben, um Platz für neue Produkte zu schaffen. Der Einzelhandel und Wiederverkäufer profitieren dabei von den günstigen Preisen, die durch große Mengen realisiert werden.